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Heizen mit grüner Energie wird immer beliebter

Die Erneuerbaren Energien haben längst ihren festen Platz im Wohnbau. Das belegen die Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Demnach werden von den 106.000 in 2015 fertiggestellten Wohngebäuden 61,5 Prozent mit regenerativen Energien beheizt. Das deckt sich weitgehend mit den Zahlen, die Anfang des Jahres vom Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) präsentiert wurden.

51,5 Prozent: Gas bleibt Spitzenreiter

Primär, also als einzige Heizquelle, werden Erneuerbare Energien in 38 Prozent der neuen Gebäude genutzt. Nach wie vor Spitzenreiter mit 51,5 Prozent ist Gas. Hinzu kommen Fernwärme, Strom und Öl, die zusammen 10,5 Prozent abdecken.

Besonders beliebt in Häusern, die auf grüne Energie setzen, sind Wärmepumpen mit einem Marktanteil von 63,9 Prozent. Sie entziehen der Luft oder dem Wasser die Wärme. Man spricht hierbei von der sogenannten Umwelt-Thermie. Die Geothermie, die je nach Region tiefe Bohrungen voraussetzt, wird von 18,6 Prozent der Hausbesitzer genutzt. In der Regel stellen Umwelt- und Geothermie sowie Gas die einzige Energiequelle dar. Wenn weitere Energieträger kombiniert werden, dann in der Regel Holz. Solarthermische Anlagen wiederum werden besonders oft zusammen mit Gasheizungen installiert.

Die Marktentwicklung der Wärmeerzeuger in der Zeit von 2005 bis 2015 hat auch der BDH nachgezeichnet. Unangefochten Nummer eins ist und bleibt dabei die Gas-Brennwerttechnik. Sie lag 2005 bei 39,2 Prozent und legte bis 2015 auf 61,9 Prozent zu. Die Zahl der Gas-Niedertemperaturgeräte ist hingegen von 28,8 auf 14,6 Prozent gesunken.

Bauherren setzen vor allem auf Wärmepumpen

Überrascht zeigt sich die Branche von der Öl-Brennwerttechnik. Sie verzeichnete von 2014 zu 2015 ein Plus von knapp 30 Prozent und steigerte den Marktanteil von 6,8 auf 8,5 Prozent. 60.000 Geräte wurden verkauft. Deutlich wird auch, dass immer mehr Haushalte sich für Erneuerbare Energien entscheiden, wenngleich von 2014 zu 2015 ein leichter Rückgang zu verzeichnen war. Dabei haben Wärmepumpen (2015: 8,0 Prozent) die Nase vorn, gefolgt von der Biomasse mit 4,2 Prozent.

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