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Big Data soll für mehr Energieeffizienz sorgen

Grüne Energie schont die Umwelt, aber nicht unbedingt die Portemonnaies der Verbraucher. In den vergangenen Jahren hat die Energiewende regelmäßig für Teuerungen gesorgt, unter anderem durch die Ökostromumlage. Dafür reicht ein Blick auf die eigene Stromrechnung. Dem Glauben daran, dass den erneuerbaren Energien die Zukunft gehört, hat das nicht geschadet. Dass diese Zuversicht berechtigt ist, bestätigt ein Bericht der internationalen Investmentbank Citi. Sie geht davon aus, dass grüner Strom bald schon komplett kostenlos sein könnte.

Gratis-Strom ist keine Utopie

Heute die hohe Abrechnung des Stromversorgers und in ein paar Jahren Gratis-Energie für alle? Klingt utopisch. Muss es aber nicht sein. Big Data und Effizienz lauten die Stichworte, mit denen die Bankengruppe aufwartet. Dabei geht es um komplexe Software, die in der Lage ist, eine riesige Datenmenge zu lesen und zu verarbeiten. Ziel ist es, bessere Vorhersagen zu treffen. Denn bislang wird teilweise viel zu viel Strom produziert, der dann teuer umgeleitet werden muss. Oder die Anlagen werden kurzerhand abgestellt.

Der Bericht der Bankengruppe zeigt, wie sich diese Verschwendung von Energie vermeiden lässt. „Big Data und erweiterte Analytics werden in Zukunft dabei helfen, sowohl Prognosen für die Energieproduktion, als auch Automatisierungsprozesse und die Demokratisierung von Energie zu verbessern“, schreiben die Experten.

Produktion und Verbrauch in Einklang bringen

Doch was heißt das? Es geht darum, per Software und mit komplexen Systemen zu erkennen, wie viel Strom sich angesichts der äußeren Umstände wie Wind und Sonne produzieren lässt. Darauf aufbauend wird Strom, der nicht direkt benötigt wird, gespeichert – und zwar vollautomatisch. Zudem soll selbst gewonnene Energie mit anderen Verbrauchern geteilt werden, gewissermaßen als Strom-Sharing.

Geplant ist, bei der Stromproduktion mit weniger Ressourcen auszukommen, um so die Kosten zu senken. Teilweise wäre es dann auch möglich, den Strom kostenlos anzubieten. Im kleinen Rahmen stellt die Idee schon heute kein Problem dar. Um sie flächendeckend umzusetzen, bedarf es jedoch Zeit und der Bereitschaft der Energieversorger, Systeme umzustellen und mit Software-Anbietern zu kooperieren. Der US-Bundesstaat New York geht diesen Weg bereits, auch wenn es Jahre dauern wird, bis sich erste Erfolge zeigen.

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